Praktikum im Homeoffice? Funktioniert!

Hallo, ich bin Christina und seit 1. März 2020 Praktikantin in der Personalentwicklung und im Personalmarketing. Ich arbeite, wie die meisten Mitarbeiter*innen der DSV-Gruppe, aufgrund des Corona-Virus momentan von zuhause aus. Wie (m)ein "Praktikum im Homeoffice" läuft, darüber möchte ich ein wenig berichten.

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Was ich anfangs noch nicht ahnte, dass mein Praktikum anders als geplant ablaufen würde... aber der Reihe nach! An meinem ersten Arbeitstag wurde ich vom Personalleiter und allen Kolleg*innen im Büro sehr freundlich empfangen. Ich richtete meinen Arbeitsplatz ein und mein Betriebsausweis wurde erstellt - mein erster überhaupt. Ein interessantes und unbekanntes Gefühl, plötzlich ganz offiziell Teil eines Teams zu sein. Im "Welcome-Meeting" lernte ich andere neue Mitarbeiter*innen kennen, bekam einen Überblick über die DSV-Gruppe und alltägliche Arbeitsabläufe.

Während der Einarbeitung in meine Aufgaben spielte ein Thema eine immer größer werdende Rolle: das Corona-Virus. Nach meiner zweiten Praktikumswoche war es dann soweit: Homeoffice für einen Großteil aller Mitarbeiter*innen, nur noch eine Notbesetzung ist vor Ort im Büro.

#wirbleibenzuhause

Nachdem technisch alles eingerichtet war und ich von zuhause auf meine E-Mails, die Laufwerke, das Intranet und andere Programme Zugriff hatte, sitze ich jetzt also vor meinem PC und stehe vor einigen Herausforderungen: Meine Aufgaben sind vielfältig und reichen vom Seminarmanagement über Recherchethemen bis hin zu kreativen Dingen, bei denen ich viel Gestaltungsspielraum habe. Wo finde ich die passenden Infos zur Bearbeitung? Habe ich alles richtig verstanden? Im Büro würde ich meine Fragen einfach kurz über den Schreibtisch hinweg stellen. Von daheim aus geht das logischerweise nicht. Hier erfolgen Nachfragen per Telefon, E-Mail oder den Chat. Gerade wenn man neu ist, möchte man eigentlich nicht wegen jeder Kleinigkeit nachfragen, anders geht es aber nicht. Und meine Kolleginnen haben mir auch ausdrücklich gesagt, dass ich mich jederzeit und so oft wie nötig melden und alle Fragen stellen kann!

Was mich außerdem beschäftigt, ist das Thema Schnelligkeit. Auf der einen Seite die Technik und damit sitze ich aktuell sicherlich nicht allein im Homeoffice: Immer wieder sind der Server oder das Netz überlastet. Auf der anderen Seite brauche ich selbst noch viel Zeit zur Bearbeitung meiner Aufgaben. Bin ich zu langsam? Wieviel Zeit muss ich einplanen? Ich bin mir sicher, dass ich dafür schon bald ein Gefühl entwickeln und mir diese Gedanken dann nicht mehr machen werde ;-)

Teamgefühl auch im Homeoffice

An den wöchentlichen Jour Fixe Terminen nehme ich per Telefonkonferenz teil, über Tools wie Open Touch oder Microsoft Teams tauschen wir uns zu Aufgaben aus, Brainstormen zu neuen Themen, können uns dabei auch per Video sehen (damit man nicht ganz vergisst wie die Kolleginnen aussehen ;-)) und durch das Teilen von unseren Bildschirmen entsteht eine Art "Webinar-Gefühl" wenn mir neue Themen erklärt werden. Dadurch fühle ich mich als Praktikantin auch von zuhause aus gut betreut und habe das Glück in einem sehr netten Team zu arbeiten.

Vorteile am Homeoffice lerne ich natürlich auch direkt kennen: Ich habe mehr Freizeit, weil die Fahrtzeit, die täglich für den Weg ins Büro auf der Strecke bleibt, wegfällt. Da viele Trainings und Schulungen verschoben wurden, gibt es im Seminarmanagement ein paar To Dos weniger. Dafür habe ich jetzt die Chance, andere Themen zusätzlich kennenzulernen und mir neues Wissen anzueignen. So entstand zum Beispiel auch die Idee, diesen Blogbeitrag zu verfassen und somit einen ganz persönlichen Teil zum Personalmarketing beizutragen ;-) Ich bin froh, dass ich trotz der aktuellen Ausnahmesituation Teil des Personal-Teams bin! Ich mache daraus meine ganz persönliche Praktikumserfahrung :-)

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