Licht in die Black-Box bringen

Google Analytics
Endlich durchblicken im Datendschungel und Online-Aktivitäten perfekt auf das Verhalten der Nutzer abstimmen.

Daten an digital messbaren Touchpoints sammeln, analysieren, interpretieren und visualisieren – das ist der Rohstoff, den Sparkassen mit Google Analytics schürfen. Tanja Sobala aus dem Medialen Vertrieb der Berliner Sparkasse bewertet es als „Riesenfortschritt“, nun tatsächlich die Customer Journey ablesen zu können. Ihr zufolge zeigt sich nun anhand der anonymisierten Daten, woher die Nutzer kommen, wo sie eventuell abspringen und wie affin sie für bestimmte Produkte und Kanäle sind. Erkennbar würden jetzt selbst die verwendeten Endgeräte, die viel frequentierten Wochentage und Tageszeiten sowie die interessierenden Themen und Produkte samt Suchbegriffen. Beantwortet wird auch, welche Kanäle an wie vielen Conversions beteiligt sind. „Alles wertvolle Erkenntnisse, mit denen wir neue Kampagnen genau aufs Nutzerverhalten abstimmen können“, so Tanja Sobala. „Google Analytics hilft uns kanalübergreifend, die Nutzer gezielt anzusprechen. Unbezahlte und bezahlte Online-Marketing-Aktivitäten steuern wir optimal aus.“ Ihre Analyseerfahrungen sammelten die Berliner mit Kampagnen, etwa zu Online-Banking und mobilem Bezahlen. Dabei bespielten sie die Google-Suche, das Google-Displaynetzwerk sowie Facebook und Instagram. Von Fall zu Fall setzt man auch auf Youtube und Content- Marketing. Zusätzlich sollen dynamische Anzeigen den Kunden vom Besuch der Filiale überzeugen.

Hürden identifizieren

Viele Sparkassen fragen sich, wie sie Seiten ihrer Internet-Filiale (IF) analysieren und optimieren können. Wie man Usability und Conversions sowie den Content verbessert. Oder welchen Beitrag einzelne Kampagnen zur Conversion leisten. Bisher gab es hierfür lediglich eine überschaubare Datenbasis. Speziell in der IF identifizieren die Berliner nun Conversion- Hürden und analysieren ihre Seiten detailliert: „Mit Onsite-Tracking messen wir das Nutzerverhalten bei Produktabschlüssen präzise“, so Tanja Sobola. Etwa bei Girokontound Kreditkartenanträgen oder bei der Umstellungen aufs Online-Banking. Auch die eigenen Serviceseiten optimiert das Institut thematisch und gestalterisch: Die laufenden Analysen zeigen klar, welche Themen für die Nutzer besonders relevant sind und welche nicht. Oder wie tief sie scrollen und wo sie wieder abspringen. Derzeit nutzen 45 Sparkassen die Google Analytics 360 Suite auf ihrer IF. Je mehr Institute ihre Kanäle einbinden, desto differenzierter wird das Bild der Zielgruppenanalysen und relevanten Touchpoints. Denn aus der gesamten Finanzgruppe fließen die Analysen in einem stetig wachsenden uniquen Datenpool zusammen. Durch die zentrale Lizenzierung profitieren die Sparkassen von Kostenvorteilen; außerdem berät das SFP ganzheitlich und bietet Webinare; bei Bedarf auch Trainings vor Ort.

Google Analytics 360 Suite

Das SFP entwickelte das Tracking-Skript und spezifizierte es für den Bedarf der Sparkassen-Finanzgruppe. Es entspricht den Anforderungen und Richtlinien von Finanz Informatik und DSGVO. Permanent wird es analog der Mess- und Analyseanforderungen der Institute sowie der technischen Anforderungen weiterentwickelt.