Sicheres digitales Zuhause

Mit der neuen Lösung S-Trust können Institute auf ihre Kernkompetenz „Vertrauen geben“ setzen. Der sichere digitale Service ist eine echte Alltagshilfe für Kunden.

Und auch die Sparkassen profitieren in vielerlei Hinsicht. Das neue App-Angebot dürfte für Millionen Menschen in Deutschland interessant sein: Nutzer können mit S-Trust Passwörter sicher speichern sowie Dokumente – von Rechnungen über Verträge bis zum Testament – verschlüsselt ablegen, schnell wiederfinden und auf Wunsch teilen. Eine Lösung, die gut in die Zeit passt, wie bereits die fünfmonatige Pilotphase zeigte. Rund 5.000 Kunden und Mitarbeiter von fünf Sparkassen testeten S-Trust. 92 Prozent der Nutzer würden die App Freunden und Verwandten empfehlen. Und ähnlich viele nennen die App interessant und finden, dass sie zur Sparkasse passt.

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„S-Trust ist die einzige App, die einen Passwortspeicher mit einem intelligenten Dokumentenmanagement verbindet und von einem deutschen Anbieter stammt“, erklärt Christian Rose, Bereichsleiter Fach- und Bildungsmedien des Deutschen Sparkassenverlags und verantwortlich für die Entwicklung der innovativen App. Auch nach dem Marktstart am 1. Juli 2020 wird die DSV-Gruppe die App stetig weiterentwickeln.

In Kürze integriert S-Trust die Funktion des digitalen Nachlasses, bei dem die Anwender selbst bestimmen, wer auf ihre Daten im Notfall zugreifen darf. Geplant sind darüber hinaus auch Smart Actions. So lässt sich beispielsweise künftig die Zahlungsfrist einer Rechnung erkennen, um den Nutzer rechtzeitig an die Überweisung zu erinnern.

„Problemlöser im Alltag“

Florian Heldner, Digitalexperte bei der Pilotsparkasse Leipzig: „Die Kollegen probierten intensiv, inwieweit das Tool in Alltagssituationen hilft. Die App ist vom Kunden her gedacht, also sehr anwenderfreundlich umgesetzt.“ Er sieht große Chancen für eine starke Kundenresonanz und spricht von einem gewinnbringenden Kundenbindungsinstrument. „Denn wenn Nutzer ihre wertvollen Dokumente und vertraulichen Passwörter in S-Trust speichern, wird die Anwendung mit jedem Hochladen unverzichtbarer. So steht man indirekt fortlaufend in Kontakt zu seiner Sparkasse“, sagt Heldner.

Besonders schätzt er den kompromisslos umgesetzten Datenschutz. Weder die Sparkassen noch der DSV haben Zugriff („Zero Knowledge“), sondern allein die User und zwar weltweit über Browser, App und Desktop-Client. Alle Daten liegen auf europäischen und bald auf deutschen Servern. „Die hohe Sicherheit der Lösung verbindet sich optimal mit der einfachen Bedienung und dem Vertrauen, das die Marke ,Sparkasse’ genießt“, betont Heldner.

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Doch nicht nur Kunden profitieren. Das Kundenbindungsinstrument lohnt sich auch für die Institute: ob als Mehrwertleistung für Kontomodelle oder als singuläre Leistung – etwa auch, um Neukunden zu gewinnen. An jedem neuen Nutzer können die Sparkassen verdienen. Mit dem Feedback der Institute und Endnutzer entwickelte die DSV-Gruppe ein Preismodell für die Varianten Pro, Silber und Gold (Preisspanne zwischen 1,99 Euro bis 9,99 Euro).

Neben der kostenlosen Basisvariante können Sparkassenmitarbeiter, ihre Kunden und Interessenten noch bis zum 1. September die Varianten kostenlos ausprobieren. Florian Heldner ist überzeugt: „Die App ist Problemlöser im Alltag und somit ihr Geld wert.“

S-Trust im Berateralltag

Einen weiteren Vorteil sieht Heldner auch im Zusammenspiel von Kunde und Berater. Lassen sich doch mit S-Trust beispielsweise in Vorbereitung, während oder im Anschluss einer Beratung ganz bequem notwendige Dokumente und Formulare digital austauschen. Perspektivisch ist geplant, S-Trust an OSPlus anzubinden oder auch Serviceangebote für spezielle Zielgruppen zu schaffen, wie etwa einen „Notfallordner für den Chef“ oder einen „Teamsafe für Steuerberater“. Für die Plug-and-play-Lösung stellt die DSV-Gruppe laufend Updates bereit und leistet telefonischen Endkundensupport.

Neuer Schufa-Service in der Internet-Filiale

Neben S-Trust bietet die DSV-Gruppe zahlreiche nutzwertige Lösungen, die dem Kunden das Leben leichter machen sollen. Via Schufa-Plattform können erste Sparkassen bereits seit Monaten ihren gewerblichen Kunden bei berechtigtem Interesse Bonitätsauskünfte über potenzielle Auftraggeber vermitteln (http://s.de/17gt).

Neu hinzu kam der Schufa-BonitätsCheck als Selbstauskunft für Privatkunden zum Bonitätsnachweis gegenüber Vermietern und anderen Dritten. Die Nachfrage ist da und lässt sich schnell befriedigen: Rund ein Drittel der Anfragen in der Internet-Filiale (IF) zum Thema Schufa beziehen sich auf den Bonitätsnachweis. Innerhalb von nur drei Minuten kann die Auskunft bestellt werden – auch von Nichtkunden. Die Sparkassen müssen lediglich das Contentmodul mittels Lizenzschlüssel in der IF aktivieren und erhalten für jeden Abschluss eine Provision.
Weitere Infos unter http://s.de/schufa.

Mit solchen Nutzwerten etabliert sich die IF immer mehr als zentrale Drehscheibe für Service und Dialog. Wichtig ist, immer wieder neue Anreize zu bieten, die IF zu besuchen. Hierbei unterstützt zum Beispiel Ferdienand: Der Mehrwertgutscheinmentor motiviert Kunden, ihre Zahlungseingänge in höherwertige Gutscheine umzuwandeln. Inzwischen gelingt es immer mehr Sparkassen, mit relevanten, ans Konto geknüpften Near-Banking-Leistungen eine Alleinstellung im Markt zu erzielen.