Neue Potenziale heben

Mehr Transparenz über Potenziale im Vertrieb: Dafür erhalten Sparkassen erweiterte Analysemöglichkeiten. Wo lassen sich im Zins- und Provisionsgeschäft noch Erträge steigern?

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Antworten auf diese Fragen finden zum Beispiel die niedersächsischen Sparkassen nicht zuletzt mit Unterstützung ihres Verbands. Dazu ziehen sie unterschiedliche Vergleichsgruppen auf Verbands- und Bundesebene für ihre Benchmarks heran. Das funktioniert über den neuen Ertragshebel im „Vertriebsvergleich“, verfügbar auf der SVP. Über diese Plattform für Benchmarking greifen die Sparkassen auf S-IBUS mit den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Institute zu. Aus dieser Anwendung heraus lässt sich der Ertragshebel aufrufen.

Klipp und klar für mehr Durchblick

Via Ertragshebel kann man Potenziale mit frei wählbaren Vergleichsgruppen direkt per Mausklick und pro Kennzahl (z. B. Giroerträge, Provisionen im Vermittlungs- oder Wertpapier-Geschäft) konkret in Eurobeträgen errechnen: Wer schneidet wo besser ab? Was erwirtschaftet beispielsweise das beste Drittel auf Regional- oder Bundesebene? Und wie viel der Beste in allen Bereichen oder in Instituten vergleichbarer Größe oder Mitarbeiterzahl?

Durch das Bilden neuer Vergleichsgruppen können mithilfe der transparenten Stärken-Schwächen-Analyse selbst die besten Sparkassen noch neue ambitioniertere Ziele ableiten. So ermittelte Potenziale helfen, gezielter als bisher adäquate Maßnahmen zu ergreifen, etwa Zins- oder Preisanpassungen.

Die Lösung erarbeitete der DSV im Verbund mit der Finanzgruppe. Er entwickelt die Sparkassen- und Verbundanalyse-Plattform laufend weiter; Basis ist die Datenhaltung für alle an der SVP teilnehmende Sparkassen.