Damit Kunde und Produkt perfekt matchen

Privatkunden
„In der Filiale spricht der Berater seine Kunden auf ihren persönlichen Bedarf an. In der Internet-Filiale (IF) dagegen präsentieren sich die Produkte, als ob man Besucher mit einem Standard-Flyer abfertigen wolle.“

So beschreibt Sebastian Kern, Leiter des Stabs Digitale Transformation, den Optimierungsbedarf der IF bei der Sparkasse Heidelberg. SFP lieferte als zeitgemäße Lösung die Personalisierte Inhaltsausspielung PIA. Diese nutzt die Verhaltensdaten anonymer (Neu-)Kunden, von denen jeder ein breites Datenset mitbringt, das viel über sein Verhalten verrät. In der aktuellen Pilotierung bei neun Sparkassen wertet der Algorithmus Infos zu Endgerät, Standort, Uhrzeit und teilweise zur Kampagnenzuführung aus.

Sebastian Kern bestätigt, dass „Viel Traffic auf dem PIA-System notwendig ist, damit der Algorithmus besser erkennt, welche Personen er mit welchen gezielten Produktausspielungen ansprechen sollte.“ Das Kombinieren mit Tools und Kanälen wie EMMA oder SEA mache Sinn, so Kern. Auch aktives Marketing gehöre dazu. „Vor allem bei Traffic und Anfragen performen die PIA-Seiten merklich besser als die Standard-IF.“ SFP empfiehlt, eine PIA-Seite als Zielseite für außerhalb der IF laufende Kampagnen zu nutzen, so etwa Suchmaschinenanzeigen und Display-Werbung. Verlinken diese Kampagnen auf eine PIA-Seite, bezieht der Algorithmus die Infos aus den Kampagnen mit ein. Auch für die Kombination mit E-Mail-Marketing und Online-Banking-Kampagnen unterstützt SFP mit passenden Zuführungspaketen. Das Reporting, derzeit noch via PIA-Management-Tool, wird künftig in die IF-Basisstatistik integriert.

Die Heidelberger setzen momentan sechs von sieben PIA-Cases (von Kreditkarte bis zu Wertpapieren) ein, die das SFP auch zur Individualisierung bereitstellt. Der Erfolg hänge auch von den Abschlussmöglichkeiten ab: „Beim Kreditkarten-Case sind wir begeistert“, ergänzt Kern.