„Die PS auf die Straße bringen“

Interview mit Stefan Lutz: Der Abteilungsleiter Medialer Vertrieb und Marketing bei der Stadtsparkasse München über erfolgreiche Kampagnenarbeit.

Stefan-Lutz
Stefan Lutz
Abteilungsleiter Medialer Vertrieb
und Marketing bei der
Stadtsparkasse München.

Was spricht für die Kampagne 100.000 neue Girokonten?
Seit Jahren verfolgen wir sehr ehrgeizige Ziele für die Girokonto-Akquise übers Internet. Die zentrale Kampagne unterstützt unseren Anspruch einer zweistelligen Online-Quote im Neugeschäft. Damit stärkt sie uns beim papierlosen Abschluss. Und das gemeinsame Agieren aller Finanzgruppenpartner bringt im Onlinevertrieb die PS auf die Straße. Dank der auf die S-App fokussierten modernen Werbelinie sind wir auf Augenhöhe mit Direktbanken und Fintechs.

Wie ‘empfangen’ Sie gewonnene Kunden?
Zunächst mit einem Medienbruch  – der sich bestens bewährt: Unser Direkt-Beratungs-Center begrüßt die Kunden per ‘Welcome-Calls’ als Ansprechpartner für alle Finanzfragen: Ist die Sparkassen-Card gut angekommen? Wurde pushTAN bereits aktiviert? Möchte man bei Fragen aktive Unterstützung? Im Verlauf der Basis-Finanzanalyse mit dem Kunden identifizieren wir auch Vertriebspotenziale. Falls gewünscht, betreut das Center weiterhin per Telefon und Video-Chat. Geplant ist eine automatisierte Ansprache via Internet-Filiale und E-Mail, um die Neukunden für Online-Services zu aktivieren.

Wie systematisch setzen Sie digitale Tools ein?
Dialog-Kampagnen sind ein Kerngeschäft unserer werblichen Ansprache. Mithilfe der Kommunikationswelt vom DSV und kombiniert mit dem OSPlus Kampagnenmanagement realisieren wir die standardisierte Briefproduktion und E-Mails. Große Potenziale sehen wir auch in der Verknüpfung mit Kundenselektionen über Data Analytics-Scores. Praktisch ist, dass uns die Kommunikationswelt  – Planung über zentrale Medien-Bausteine informiert, etwa auch von Verbundpartnern. Eigene Maßnahmen ergänzen wir. Ab 2021 wollen wir hier unsere Kommunikation über alle bezahlten, eigenen und dialogischen Medien abbilden.

Warum eine Media-Kooperation mit dem SFP?
Das SFP kennt die geplanten Aktivitäten der Verbände und Verbundpartner. Und es synchronisiert deren Media-Streupläne sehr gut mit unserer Jahresplanung. Auch bei neu ausgerichteter Gemeinsamer Sparkassenkommunikation ist ein Media-Partner aus der Gruppe klar im Vorteil. Zudem lässt das SFP Wettbewerbs- und Marktdaten einfließen und berät uns bei der Verteilung des Jahresbudgets über alle Media-Gattungen hinweg. Auch unterjährig erledigt das SFP den Media-Einkauf für uns sehr professionell.