Dialogfiliale richtet sich multimedial aus

Im digitalen Zeitalter verändern sich Art und Weise persönlicher Kundenkontakte gravierend. Erfolgsentscheidend ist ein wettbewerbsfähiges und verzahntes Multikanalangebot in den Sparkassen.

Der Deutsche Sparkassenverlag (DSV) hat daher seine Leistungen rund um das Thema „Multikanal“ gebündelt. Ausgehend von einer Bedarfsanalyse, die individuell pro Institut Handlungsfelder im Multikanal aufzeigt, unterstützt er bei der systematischen und strukturierten Umsetzung. Ein Handlungsfeld im künftigen Zusammenspiel der Kanäle: die Filiale. Sie ist und bleibt ein Ankerpunkt und klares Differenzierungsmerkmal der Sparkasse. Attraktiv erlebt wird sie, wenn Kunden dort neue Anreize finden. Innovative Dialogfilialen sprechen alle Sinne an und präsentieren sich zunehmend multimedial.

Wartezonen beleben

Diese Entwicklung greift der DSV auf und bietet mit PoS-Content 2.0 samt neuem KampagnenManagementSystem seinen Kunden ein innovatives System für die digitale Bewegtbildkommunikation. Das ermöglicht Instituten von zentraler Stelle aus eine zeit- und ereignisgesteuerte Verteilung von digitalen Inhalten auf Touch- und Non-Touch-Stelen, Displays und Touch-Pulten. Sparkassen haben darüber hinaus die Option, mittels Kamera in einer Stele sowohl Alter als auch Geschlecht des Kunden zu erkennen, um für die Zielgruppe passende Werbung anzuzeigen. Auf neuen Touch-Pulten navigieren Kunden selbstbestimmt am PoS. Von QR-Codes gelangen sie auf themenverwandte Seiten, perspektivisch bis zur digitalen Terminvereinbarung und zum Produktabschluss. „Klasse“ findet das Ralf Wunsch, Vertriebsmanager der Sparkasse Rastatt-Gernsbach, und „ideal vor allem für Wartezonen und Flächen mit viel Publikumsverkehr“. Der Hauptabteilungsleiter Vertriebsmanagement überlegt deshalb, in einem Einkaufszentrum eine PoS-Content-Stele für die individuelle Sparkassenwerbung zu installieren.

Jeder Kunde ist anders unterwegs

Das Institut setzt zur Kundenansprache „auf den kompletten Baukasten“. Dazu gehöre die Direktansprache durch Mitarbeiter im Servicebereich genauso wie durch SB-Terminals oder das PoS-Content-System. „Klassische und digitale Medien verzahnen wir so weit wie möglich“, betont Wunsch. „Für PoS-Content setzen wir drei große Monitore im KundenCenter Rastatt ein und eine Stele im Gernsbacher KundenCenter.“ Dank der praktischen mobilen Anbindung präsentiert Wunsch (Produkt-)Themen in Geschäftsstellen oder auch auf externen Regionalmessen. „Jeder Kunde ist anders unterwegs, deshalb kommunizieren wir breit und immer konform zur Gemeinschaftswerbung, um den Werbedruck mitzunehmen.“

Parallel dazu spielt die Sparkasse aktuelle Nachrichten aus, außerdem die Marketingpakete der Verbundpartner sowie eigene Veranstaltungshinweise oder Angebote. Hier nennt Wunsch als Erfolgstipp das von der Kreditkarten Offensive geförderte Azubi-Projekt: Die ausgetüftelten Kreditkarten-Kampagnen platziert er prominent via PoS-Content.

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Klassische und digitale Kommunikation als perfektes Team in der Schaufenstergestaltung mit Hängerahmen und integriertem PoS-Content (1), Dialogpunkte im Schnellberatungsbereich der Sparkasse Rastatt-Gernsbach (2/3), rollbares Aktionsmodul für temporäre Kampagnen (4) und PoS-Content-Stele (5).

Was gehört neben der effizienten Vertriebsforcierung mit klassischen wie digitalen Maßnahmen noch zum Konzept der modernen Dialogfiliale? Flagge als Finanzpartner der Region zeigen Sparkassen mit großzügiger Raumgestaltung im markenkonformen Design und angenehmer Beratungsatmosphäre. Im KundenCenter Rastatt und in der Geschäftsstelle Durmersheim bewähren sich die variabel einsetzbaren Dialogpunkte im Schnellberatungsbereich, ergänzt um flexible DSV S-Line-Module. Da fehlt eigentlich nur noch das neue, rollbare Aktionsmodul Flat: für Aktionsflächen und temporäre Kampagnen im SB-Bereich oder als Rednerpult sowie mobiles Catering-Modul. „Mit einem optimalen Mix aus persönlicher und multimedialer Ansprache leben unsere Dialogfilialen“, bestätigt Ralf Wunsch.