„Einfach, bequem und sicher“

Seit Oktober 2015 ist Ottmar Bloching Geschäftsführer des Deutschen Sparkassenverlags (DSV) und Vorsitzender der Geschäftsführung der neu gegründeten S-Payment. Im Interview mit SPARKASSE erklärt er, wie der DSV und seine Töchter die S-Finanzgruppe beim Zahlungsverkehr voranbringen wird.

Das Gespräch führten Oliver Fischer und Peter Müller

SPARKASSE-Interview mit Ottmar Bloching (verfügbar über Youtube)
Ein Ausschnitt des Interviews ist als Video verfügbar. Zum Betrachten des Mitschnitts auf Youtube klicken Sie bitte auf das Bild.

Herr Bloching, was sind die dringendsten Aufgaben der neu gegründeten DSV-Tochter S-Payment?

Ottmar Bloching: Kurzfristig soll die S-Payment gemeinsam mit der Landesbank Hessen-Thüringen, der Helaba und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), gebündelt in der gemeinsamen Gesellschaft GIZS, das Onlinebezahlverfahren Paydirekt bis zum Frühjahr 2016 an den Start bringen. Die Finanz Informatik (FI) hat das Thema technisch umgesetzt, die Prozesse für die Registrierung und das Bezahlen stehen, die Landesbankenanbindung ist erfolgt. Nun gilt es, Händler zu gewinnen. Gleichzeitig müssen wir das berührungslose Bezahlen weiter entwickeln. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat mit Girogo die Technik in den Markt gebracht. Diese wird mit Girocard kontaktlos weiterentwickelt. Künftig geht es darum, eine Kontaktloskarte ins Handy zu packen, damit der Kunde damit schnell und bequem im stationären Handel zahlen kann.

Beim Zahlungsverkehr arbeiten DSV, S-Payment, DSGV und FI zusammen. Wie gestaltet sich das in der Praxis?

Bloching: Der S-Payment wurden die unternehmerischen Aufgaben der Sparkassen-Finanzgruppe im Feld der Zahlungsverkehrsanwendungen übertragen. Sie übernimmt dabei im Laufe des ersten Halbjahres 2016 auch operative Aufgaben, die bisher beim DSGV lagen, der seinerseits als Strategieführer fungiert. Die FI ist für die Technik zuständig. Dass diese Zusammenarbeit funktioniert, zeigt sich bei Paydirekt: Die DSGVGremien haben beschlossen, dass das Projekt umgesetzt wird, der DSV hat mit den Landesbanken LBBW und Helaba die Investorengesellschaft GIZS gegründet, die die unternehmerische Verantwortung trägt. Und die GIZS beauftragt die FI, das umzusetzen. Natürlich müssen sich die Partner auch in einem solchen Projekt erst aufeinander einspielen, aber hier gibt es nicht mehr und nicht weniger Reibungen als bei vergleichbaren Konstellationen in anderen Unternehmen.

Ist die S-Payment in der Lage, schnelle Antworten auf akute Fragen zu finden?

Bloching: Das Unternehmen wird von einem Auftraggeber-Ausschuss gesteuert, der mit Sparkassenvorständen und Verbandsvertretern paritätisch besetzt ist. Wie schnell dieses Gremium Lösungen findet, hängt von der Vorbereitung der Themen und Sitzungen ab. Karten- und Zahlungsverkehrsthemen müssen ja an zwei Gruppen verkauft werden, an den Privatkunden und an den Händlerkunden. Der Händler möchte es möglichst günstig, der Kunde möchte es möglichst einfach und bequem, die Sparkasse möchte an der Transaktion Geld verdienen. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Komplexität zu verdeutlichen und Optionen aufzuzeigen. Wenn das gelingt, gibt es auch schnelle Antworten.

Payment-Themen wurden bisher beim DSV in einer Geschäftssparte behandelt. Wieso braucht man jetzt eine eigene GmbH?

Bloching: Dahinter steht der Wunsch, nicht allein Verbandsentscheidungen umsetzen, sondern auch unternehmerisch tätig sein zu können. Die S-Payment soll Themen finden und entwickeln, die kommerziell vielversprechend sind - auch gemeinsam mit den Töchtern B+S Card Service, Payone und Girosolution, die sich um das oft den Spezialisten überlassene Händlergeschäft kümmern. Wie können wir die hohen Marktanteile der Sparkassen auch im Payment zur Geltung bringen? Wir wollen Payment-Themen bei Privatkunden und Firmenkunden gleichermaßen voranbringen; dieser übergeordnete Blick hat uns früher gefehlt.

Haben Sie schon die benötigten Leute an Bord?

Bloching: Wir sind noch eine sehr kleine Truppe, akquirieren aber gerade Personal. Um kurzfristig Lücken zu füllen, „leihen“ wir uns Experten von den DSV-Töchtern aus, etwa für das Händlergeschäft bei der B+S.

Gibt es Kompetenzdefizite bei der S-Payment, die sich durch Unternehmenszukäufe beseitigen ließen?

Bloching: Der DSV hat ja zuletzt die Zahlungsserviceanbieter Girosolution und Payone erworben, um die Felder E- und M-Commerce sowie mobile Payment abzudecken. Zudem haben wir die Beteiligung am Netzbetreiber und Acquirer B+S auf 100 Prozent aufgestockt. Damit sind wir sehr gut aufgestellt, ein weiterer Ausbau ist derzeit nicht geplant.

Sogenannte Fintechs sind auch im Feld des Zahlungsverkehrs tätig. Wäre es eine Option, die eine oder andere Firma zu erwerben?

Bloching: Das ist meines Erachtens derzeit nicht nötig. Fintechs machen derzeit das Geschäft, das Sparkassen und Banken nicht machen oder nicht machen wollen. Und dabei setzen sie auf bestehende Schnittstellen und Infrastrukturen der Institute auf. Wir müssen uns entscheiden, ob die Sparkassen das entsprechende Geschäft auch machen möchten. Wenn dem so ist, kann man bei fast jeder Anwendung rasch nachziehen oder sich für eine eigene Lösung inspirieren lassen.

Was ist an Fintechs inspirierend?

Bloching: Der Erfolg dieser Firmen beruht darauf, dass sie unnötige Klicks zu vermeiden suchen. Sie analysieren den Kundenbedarf und fragen sich, wie sich ein Thema einfach und elegant umsetzen lässt. In der Sparkassen-Finanzgruppe sind wir hingegen bankfachlich getrieben und fragen uns, welche Fälle es gibt, welche Ausnahmen zu beachten sind und wie sich alles integrieren lässt. Wenn wir versuchen würden, nur 80 Prozent unserer Kunden etwa über eine bestimmte App-Anwendung zu bedienen, könnte diese so bequem zu bedienen sein wie die eines Fintechs.

Was wäre dann mit den 20 Prozent der Sparkassenkunden, die diese Anwendung nicht nutzen können oder wollen?

Bloching: Diese Kunden würden ja weiterhin die bestehende Infrastruktur einschließlich der Filialen nutzen können. Wenn wir hingegen versuchen, die gesamte Komplexität des Sparkassengeschäfts in eine App zu packen, wird es zu komplex für den Kunden. Deswegen gehen übrigens ausländische Banken regelmäßig ihre Apps durch und fragen, welche Funktionalitäten werden nicht mindestens 20-mal im Monat genutzt? Und auf diese wird dann beim nächsten Update einfach verzichtet.

Ist diese Einstellung, nur einen Teil der Kunden mitzunehmen, konsensfähig in der Sparkassen- Finanzgruppe?

Bloching: Nicht unbedingt, aber die Sichtweise „weniger kann mehr sein“ wird von vielen Sparkassenvertretern geteilt. Beim neuen System OSPlus-Neo geht es doch auch darum, die Prozessvielfalt herunterzufahren, auf einen standardisierten Prozess zurückzugreifen und diesen Endkunden-freundlich darzustellen. Das führt zu einem eleganten Auftritt.

Sie hatten schon Girogo angesprochen. Was sind die nächsten Schritte?

Bloching: Girogo ist ja bisher die kontaktlose Geldkarte, und im Stadion- oder Universitätsumfeld versteht der Kunde das Konzept „Ich nehme Geld von meinem Konto und lade es auf meine Karte“. Beim täglichen Einkauf stellt die Trennung zwischen Girokonto und Karte jedoch eine Hürde dar, die mit Girocard kontaktlos entfällt. Der Kaufbetrag wird direkt auf dem Konto gebucht. Neben der Einführung auf Karteninhaberseite muss aber gleichzeitig bei den Händlern sichergestellt sein, dass sie die entsprechenden kontaktlos funktionierenden, also Near-Field-Communication-fähige, Terminals (NFC) nutzen.

Ist bei der kontaktlosen Girocard-Zahlung künftig eine Pin-Eingabe nötig?

Derzeit wird noch darüber diskutiert, ob der Kunde bei Beträgen unter 25 Euro eine Pin eingeben muss. Ich persönlich rate davon ab. Eine Sparkassencard mit Girocard kontaktlos sollte im Vergleich nicht komplizierter sein als die Produkte der Konkurrenz. Bei Zahlungen von Beträgen, die über 25 Euro liegen, sollte aber die Pin abgefragt werden. Der Konsument muss zunächst Zutrauen zu der neuen Funktionalität gewinnen und sich keine Sorgen machen. Hierfür scheinen 25 Euro eine akzeptierte Höhe zu sein.

Sie haben in Aussicht gestellt, die Kontaktlos-Kartenchips ins Handy bringen zu wollen.

Bloching: Das ist dann der nächste Schritt. Wir wollen zunächst eine kontaktlose Master- oder Visa-Card ins Handy bringen, weil diese Anbieter bereits Regelwerke für betreffende Transaktionen, etwa in Bezug auf die Rückgaberechte, geschaffen haben. Ziel muss es sein, auch die Girocard handyfähig zu machen.

Liefert nicht der Apple-Konzern das attraktivere Angebot, weil er die kontaktlose Zahlung zusammen mit dem Handy anbietet?

Bloching: Eine Apple-Pay-Zahlung ist technisch nichts Anderes als eine Visa-kontaktlos- oder eine Mastercard-kontaktlos-Zahlung. Das heißt auch, Apple setzt für seine Lösung Apple Pay auf bestehende Infrastrukturen auf - genauso wie die Fintechs. Und für den täglichen Einkauf wird der Kunde aktuell immer noch sein Konto und damit hier seine Debitkarte bevorzugen.

Einige Handelsketten bieten bereits kontaktloses Zahlen an, teilweise per Kreditkarte. Werden die Kunden durch die Vielfalt der Angebote verwirrt?

Bloching: Diese Händler nutzen NFC-Terminals, aber lediglich die Sparkassen haben in Deutschland die Kontaktlosfunktionalität auf der Debitkarte. Und genau diese Karte wird typischerweise im Einzelhandel gerade für kleinere Beträge eingesetzt - mit einer Kreditkarte bezahlt der typische deutsche Konsument eher das Besondere, das Teurere. Wenn wir also die Girocard kontaktlos voranbringen, haben wir beste Chancen, dass unsere Kunden das neue Verfahren intensiv nutzen und zwar mit unseren Karten.

Die Zusammenarbeit mit dem Handel ist bei Paydirekt von zentraler Bedeutung. Werden bei der Händlersuche die DSV-eigenen Zahlungsserviceanbieter aktiv werden?

Bloching: Wir befinden uns leider noch auf der Stufe vor diesem Schritt und diskutieren mit unseren Zahlungsserviceanbietern, wie Paydirekt gestaltet sein muss, damit Paydirekt gut im Handel vermarktet werden kann. B+S, Payone und Girosolution haben Erfahrungen mit renommierten Händlern. Die Sparkassen verfügen - im Unterschied zu den Wettbewerbern - daher über das Know-how innerhalb der eigenen Finanzgruppe. Zudem verfügen auch die Landesbanken Helaba und LBBW über entsprechende Kundenkontakte zu renommierten Händlern.

Was konnten Sie von den Tochterfirmen lernen?

Bloching: Die Zahlungsserviceanbieter haben uns darauf hingewiesen, dass wir die Verträge mit den Händlern möglichst einfach gestalten müssen. Grundsätzlich diskutiert man ja mit dem Bundeskartellamt über die direkte Vertragsbindung zwischen Händler und Zahlerbank. Auf Basis der Erfahrungen unserer Zahlungsserviceanbieter sagen wir nun aber, dass es zwei Modelle geben muss. Das Modell der direkten Vertragsbindung wird für die großen Händler sinnvoll sein, für die Kleineren brauchen wir eine einfachere Lösung.

Wie attraktiv ist Paydirekt für den Händler?

Bloching: Er profitiert künftig von einer großen Reichweite, einer sinkenden Abbruchquote, der Haftung der Sparkasse für ihren Kunden - und attraktiven Preisen, über die ich freilich nicht sprechen kann. Nur grundsätzlich: Wenn Sie „Finanztest“ lesen, könnte man annehmen, ein Onlinehändler wie Notebooksbilliger.de müsse Kosten in Höhe von 1,6 Prozent des Umsatzes an Paypal abführen. Auf der anderen Seite hält die EU-Kommission bei Kartenzahlungen Kosten von 0,2 bis 0,3 Prozent für vernünftig. Wir glauben, dass man sich dazwischen positionieren kann und muss - zum Vorteil von Händler- und Privatkunden sowie der Sparkassen. Die Händler werden künftig womöglich von den DSV-Zahlungsserviceanbietern wie auch von Sparkassen und den Landesbanken Helaba und LBBW auf Zahlsysteme wie Paydirekt angesprochen.

Sollte diese Ansprache kanalisiert werden, um eine Mehrfachansprache zu vermeiden?

Bloching: Das Problem, dass zwei Vertreter der Sparkassen gleichzeitig auf denselben Händler zugehen, hätte ich gerne. Auch nach Rücksprache mit B+S, Payone und Girosolution sind diese noch nie miteinander in Konkurrenz getreten, weil sie verschiedene Themenfelder bearbeiten und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. B+S ist im stationären Handel und im E-Commerce-Acquiring für Kreditkarten unterwegs. Die Akquise von Internethändlern erfolgt hingegen über Payone und Girosolution. Zudem sprechen auch die Landesbanken Helaba und LBBW ihre Firmenkunden mit Onlineshops auf das Bezahlverfahren Paydirekt an.

Zwischenfrage: Wieso hält der DSV trotz der Bemühungen um Paydirekt am Onlineüberweisungsverfahren Giropay fest?

Bloching: Giropay ist akzeptiert, die Umsatzzahlen liegen über unseren Planungen, also gehen wir mit Giropay weiter voran. Unser Fokus liegt freilich auf der Vermarktung von Paydirekt.

Kann die Vermarktung von Paydirekt maßgeblich dadurch befördert werden, dass die Firmenkundenberater der Sparkassen und der Landesbanken Helaba und LBBW bei ihren Handelskunden dafür werben?

Bloching: Ja, die S-Payment wird auch entsprechende Materialien erstellen. Der Sparkassenverband Niedersachsen erarbeitet derzeit einen FI-Select, damit es für Sparkassen leichter wird, im Kundenbestand Onlinehändler zu erkennen.

Mit welchen Argumenten sollten Sparkassen bei ihren Privatkunden für Paydirekt werben?

Bloching: Das Hauptverkaufs-argument ist sicherlich, dass es sich um eine sehr komfortable und sichere Art des Bezahlens im Internet handelt, die die Sparkasse anbietet. Es gibt dabei zwei Ebenen von Sicherheit: Zum einen kann sich der Kunde an seine Sparkasse wenden, wenn beim Kauf etwas schiefgehen sollte. Zum anderen befinden sich die Server und Rechner von Paydirekt in Deutschland, wo, wie wir alle wissen, strenge Datenschutzregelungen gelten.

Reicht das, um die Kunden von gewohnten Zahlungssystemen wie Paypal wegzubewegen?

Bloching: Es geht uns nicht in erster Linie darum, mit mehreren Jahren Verzögerung einen „Paypal-Killer“ zu etablieren, sondern darum, einen Markt überhaupt erst einmal zu erschließen. 40 Prozent der deutschen Internetkäufe im Handel werden derzeit noch per Rechnung, Überweisung und Lastschrift beglichen, wir sollten also zunächst einmal diesen Sparkassenkunden erklären, dass sie mit Paydirekt von ihrer Sparkasse bequem und sicher im Internet einkaufen können - und der bestehende Paypal-Kunde natürlich auch.

Die großen Handelsketten akzeptieren, wegen der gedeckelten Interbankentgelte, mehr und mehr Kreditkarten. Inwieweit können die Sparkassen die Folgen dieser Deckelung kompensieren?

Bloching: Grundsätzlich wird die Kreditkarte auch weiterhin das Zahlungsmittel für das Besondere bleiben und nicht für Produkte des täglichen Bedarfs eingesetzt werden - einen explodierenden Einsatz der Kreditkarte für den täglichen Bedarf erwarte ich nicht. Gleichwohl werden, etwa in Elektronikmärkten, verstärkt Kreditkarten eingesetzt, was Sparkassen helfen kann, den durch die EU-Vorgabe sinkenden Ertrag zu kompensieren.

Durch zusätzliche Services lassen sich auch höhere Preise rechtfertigen. Was ist hier zu beachten?

Bloching: Bei den Zusatzleistungen kommt es darauf an, die Vorteile der Sparkassen gegenüber dem Wettbewerb deutlich zu machen, wie etwa besondere Versicherungsangebote. Niemand sonst hat noch ein vergleichbares Filial- und Automatennetz.

Viele Wettbewerber, darunter auch Nichtbanken, bieten ebenfalls Kreditkarten mit zusätzlichen Leistungen an.

Bloching: Das Kreditkartengeschäft der Sparkassen ist in den vergangenen Jahren gewachsen, obwohl viele Wettbewerber auf den Plan getreten sind.

Computerexperten haben unlängst auf einem Hackerkongress Angriffe auf Kartenterminals simuliert, die noch mit Magnetstreifentechnik arbeiten. Dabei wurden durch manipulierte Terminals Gelder von Händlern umgeleitet. Sind Terminals, die die DSV-Tochter B+S Card Service vermittelt hat, von der Sicherheitslücke betroffen? Welche Handlungsnotwendigkeiten ergeben sich möglicherweise?

Bloching: Der von der Berliner Security Research Labs durchgeführte Angriff auf die Kartenterminals ist nicht realistisch. Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat diese Angriffe, die unter Laborbedingungen durchgeführt wurden, geprüft. Mit dem Ergebnis, dass die präsentierten Szenarien bis dato weder im Feld eingesetzt wurden, noch haben sie zu nachweislichen Schäden geführt. Das Girocard-System der DK ist von diesen Angriffsszenarien nicht betroffen, denn dieses System basiert seit 2012 vollständig auf Chip und Pin. Missbrauch oder Schäden im Girocard-System zu Lasten von Karteninhabern sind daher ausgeschlossen. Um die gewohnt hohe Sicherheit und Verfügbarkeit der Infrastruktur am Point-of-Sale aufrechtzuerhalten, entwickelt die DK das Girocard-System permanent weiter.