Geld zurück für die Sparkassen

Die Sparkassen-Finanzgruppe erhält Rückzahlungen aus dem Mastercard „Security and Authentication Fund“ 2017/2018 in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro. Die Gruppe hatte 2,2 Millionen Euro für das 2. Halbjahr 2017 in den Fund eingezahlt. Nun erhält sie eine Rückzahlung von circa 1,9 Millionen Euro für das 2. Halbjahr 2017 und eine bereits zugesagte Rückzahlung von circa 1,3 Millionen Euro auf noch zu leistende Einzahlungen der Sparkassen-Finanzgruppe für das 1. Halbjahr 2018.

Erreicht hat dies die S-Payment. Das Tochterunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags ist zentraler Vertragspartner (in Abstimmung mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband) für die Projektförderungen von Mastercard aus dem Fund.

Projektideen der Sparkassen-Finanzgruppe überzeugen

Mastercard führte den „Security and Authentication Fund“ zum 1. Juli 2017 (zu diesem Zeitpunkt ausschließlich) in Deutschland verbindlich für alle Banken und Sparkassen ein. Ziel des Funds ist es, die Nutzererfahrungen von Karteninhabern mit dem Sicherheitsverfahren „3D Secure“ bei Online-Einkäufen zu verbessern. Um Rückzahlungen aus dem Fund zu erhalten, können Banken und Sparkassen Mastercard Projekte vorschlagen, mit denen sich die Abbruchraten von 3D-Secure-Transaktionen reduzieren lassen. In den Fund eingezahlte Gelder werden in zwei Bewerbungsrunden pro Jahr durch ein Mastercard-Gremium an förderungswürdige Projekte vergeben.

Die S-Payment hatte gemeinsam mit dem KIP, den Prozessoren Bayern Card Service (BCS) und Pluscard, der BW-Bank und der Landesbank Berlin (LBB) entsprechende Projekteideen entwickelt. Das Scheme Management der S-Payment bewarb im Namen der Sparkassen-Finanzgruppe die Förderung der Projektvorschläge bei Mastercard. Die kreativen Ideen überzeugten die Kartengesellschaft: Sie bewertete die Konzepte als förderungswürdig und bewilligte dafür den Rückzahlungsbetrag von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro. Die S-Payment verteilt die Rückzahlung auf die jeweiligen geförderten Projekte der KIP-Kooperation sowie von Pluscard, BW-Bank und LBB. Die S-Payment wird ebenfalls die Fördergelder an die KIP-Institute ausschütten.

Online-Einkäufe per Fingerabdruck autorisieren

Eines der Projekte, die aus der Rückzahlung finanziert werden, ist die technische Realisierung biometrischer Legitimationsverfahren für die App „S-ID-Check“. Bisher steht zur zusätzlichen Absicherung von Online-Zahlungen eine PIN zur Verfügung. Zukünftig können Sparkassen-Kunden ihre 3D-Secure-Zahlungen wahlweise auch mittels der Touch-ID-Funktion – also ihrem Fingerabdruck – authentifizieren.

Die S-Payment wird die neue biometrische-Funktion der „S-ID-Check“-App ab Anfang Juni mit einer zentralen Kampagne vermarkten. Sie soll den Sparkassen-Kunden vermitteln, dass sie damit jetzt noch sicherer und bequemer online bezahlen können. Ziel ist es, die Kunden zu animieren, die App „S-ID-Check“ herunterzuladen, sich für das 3-D-Secure-Verfahren zu registrieren und dann zukünftig Online-Zahlungen mit ihrem Fingerabdruck zu legitimieren.

Die Kampagne wird breit über die verschiedenen Sparkassen-Kanäle kommuniziert: Mit Content für www.sparkasse.de und die Internet-Filiale, klassischen Werbemitteln wie Flyern, Plakaten, Thekenaufstellern, Online-Bannern, Slides für Geldautomaten und Kontoauszugsdruckern bis hin zu Social Media-Formaten für den Einsatz auf Facebook, Youtube und Instagram.